Nachfolgeklausel (S. 179)

Gesellschaftsrechtlich kann nur einer von mehreren Miterben eines verstorbenen Partners in die Partnerschaft einrücken.

Nachschussverpflichtung, Haftung bei vorsätzlichem Handeln (S. 160) 

Schäden, die der Gesellschaft durch einen Berufsfehler entstanden sind, könnten durch die Nachschussverpflichtung der Partner zur nachträglichen Haftung führen. Denn Gläubiger der Gesellschaft, deren Ansprüche nicht (oder nicht vollständig) durch die Berufshaftpflichtversicherung befriedigt werden, können die Nachschussansprüche der Partnerschaft pfänden und sich überweisen lassen § 829, 835 ZPO). Daher ist es wichtig, dass diese Nachschussverpflichtung im Interesse aller Partner weitgehend ausgeschlossen wird. Die Musterformulierung in § 32 Abs. 5 schließt die Haftung nur bei vorsätzlichem Handeln aus. Diese Situation wird auch das Ausscheiden eines Partners gleichgestellt.

Namensrechtsfähigkeit (S.3)

Die Partnerschaft ist namensrechtsfähig, d. h. ihr Name muss den Namen mindestens eines Partners, den Zusatz& Partner“ sowie die Berufsbezeichnung aller in der Partnerschaft vertretenen Berufe enthalten (vgl. § 2 Abs. 1 S. 1 PartGG). Vorteilhaft ist dabei, dass der Name geschützt und im öffentlichen Register geführt wird, was den Namen handhabbar und auch zur Verwendung über Generationen hinweg geeignet macht. Zudem hat die Partnerschaft unter ihrem Namen volle Rechtsfähigkeit.

Nullbeteiligung (S. 74)

Es sind Beteiligungsmodelle möglich und in der Praxis häufig anzutreffen, in denen Junganwälte als sogenannte Non-Equity-Partner mit einer sogenannten Nullbeteiligung aufgenommen werden.

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